Need For Speed – Pro Street
Ich habe NFS Pro Street zu Weihnachten 2007 bekommen.
Erster Eindruck: Das ist was ganz neues!
Es war schwer zuzuordnen, welchem vorherigen Need For Speed dieses gleichen könnte. Es ist eben was neues. Vorallem gab es verbesserungen im Bereich der Grafikdarstellung. Mit einem relativ guten PC, mit dem mal alle Einstellungen auf Hoch und auf voller Auflösung spielen kann, sieht man, was wirklich drin steckt. Jedoch kommt mir alles etwas lieblos gestaltet vor. Ich weiss auch nicht, warum.
Die Steuerung ist gewöhnungsbedürftig. Im gegensatz zu Most Wanted, muss man, eher wie bei Carbon wirklich bremsen, um die Kurve schneiden zu können, wenn man zu schnell ist, kriegt man die Kurve nicht und kommt ins Kiesbett, wodurch man gebremst wird und wo man auch erst mal raus kommen muss. Diese Steuerung ist wie gesagt sehr gewöhnungsbedürftig, da ich vorher eher so der Most Wanted Fan war und deswegen einfach immer Vollgas gegeben habe. Mit der Einstellung bin ich aber bei Pro Street nicht weit gekommen. Wenn man den Dreh jedoch einmal raus hat, ist es garnicht mehr so schwer. Helfen kann dabei auch die Anzeige der Ideallinie, die die Farbe von grün nach rot wechselt, wenn man zu schnell ist. Wenn man die richtige Geschwindigkeit hat für die Kurve, ist die Ideallinie grün. Somit hat man was, wo man sich dran orientieren kann.
Eine freie Fahrt gibt es leider nicht mehr. Dafür gibt es jetzt “Renntage” an denen man teilnimmt. Diese Renntage beinhalten unterschiedliche Renn-Events verschiedener Typen.
Es gibt folgende Rennevents / -typen:
-Grip (ganz normales Rundenrennen und der erste gewinnt),
-Grip – Klasse (Autos werden in Leistungsklassen unterteilt, es gehen alle Autos auf die Strecke, aber es wird nur innerhalb einer Klasse gewertet, wenn man also in Klasse A ist, fährt man nur gegen die anderne aus Klasse A und die aus der Klasse B können einem egal sein.
-Halbmeilen Drag (der name sagt alles)
-Viertelmeilen Drag (sagt auch alles)
-Drift (ist auch klar)
-Sektor Shootout (Man fährt einen Rundkurs, der in Sektoren unterteilt ist und es läuft eine “Uhr” mit Punkten ab und es werden die Punkte gezählt, die man beim Durchfahren des Checkpoints am Ende des Sektors hat. Ich glaube, es sind immer 4 Sektoren pro Strecke. Man muss also schnellst möglich zum Checkpoint kommen, damit man die meisten Punkte bekommt und am ende werden die Punkte zusammengezählt und der mit den meisten gewinnt. Wenn man innerhalb eines Sektors die meisten Punkte hat, dominiert man diesen. Man kann auch alle 4 dominieren. Dafür bekommt man extrapunkte, die am Ende bei der Punktevergabe helfen können)
-Zeitfahren (Rundkurs und man muss die besste Rundenzeit fahren, der die besste Zeit hat gewinnt am Ende)
Man hat jeh ein Auto für Grip-Rennen, eins fürs Driften und eins für Drag-Rennen. Es gibt auch noch eine vierte “Klasse”, die ich jedoch noch nicht freigeschaltet habe bzw noch nicht benötige.
Man kann sich entscheiden, ob man das ausgewählte Event als echtes Rennen fahren möchte, oder erst ein Training machen möchte. Das wird garnicht gewertet und man kann so oft trainieren, wie man möchte.
Bei Pro Street gibt es wieder Schaden, der sichtbar am Auto ist und auch die Leistung beeinträchtigt. Wenn etwas kaputt ist, muss man es reparieren und das macht man in der Garage. Hier kann man das Auto gegen die Abgabevon Reperaturgutscheinen ganz machen lassen, oder gegen Geld. Die Gutscheine gewinnt man z.B. bei Renntagen. In der Garage kann man seine Wagen auch tunen. Dazu kann man sich unterschiedliche Tuningvorlagen erstellen (sogenannte Blaupausen). Wenn man welche erstellt hat, kann man zwischen ihnen auswählen. Wie bei Carbon gibt es das Autosculp, bei dem man die Teile jeh nach Performanceansprüchen anpassen kann. Bei einem Spoiler zum Beispiel die Höhe, die Länge, Breite, Neigung und und und. So kann man einstellen, ob der Wagen mehr auf Topspeed oder Grip ausgelegt sein soll. Bei hoher Geschwindigkeit ist wenig Luftwiederstand wichtig und bei Grip ist ein hoher Anpressdruck wichtig, der durch Spoiler und sowas erreicht wird. Da man für die verschiedenen Renntypen verschiedene Autos hat, kann man das Drag-Auto auf Topspeed trimmen, indem man ihm den geringst möglichen Luftwiederstand verpasst durch klein, flache spoiler mit einer gerinen Neigung etc. Zum kontrollieren der vorgenommenen Einstellungen, kann man das Auto im “Windkanal” testen. Dort wird angezeigt, ob es schnell ist, oder hohe Kurvengeschwindigkeiten aushält. Dies kann man auch noch anpassen im Windkanal.
Es gibt im Spiel einen
-Drift King
-Grip King
-Drag King
-Speed King
-Showdown King
Ziel ist es, alle Titel zu besitzen. Am Anfang des Spiels haben die gegner die Titel und man muss sie ihnen im Rennen abnehmen indem man gegen sie Siegt. Das ist ähnlich, wie die Blacklist bei Most Wanted, aber doch anders.
Das sind meine Erfahrungen, die ich bis jetzt habe und da kommt noch eine Menge auf mich zu. Mein Karrierefortschritt liegt bei 4%…
Leon…









Hat sich ja echt einiges getan von Most Wanted zu Pro Street. Habe es mal kurz bei meinem Bruder gespielt, mir ist auch die veränderte Steuerung aufgefallen … Ich guck mal, vielleicht installier ichs mal bei mir, aber meinem Bruder gefällt es nicht so sehr.
MfG
Sebastian