Nikon D300 Digitale Spiegelreflex Kamera


Die Qual der Wahl. Immer wenn man sich bzw. immer wenn Ich mir etwas neues zulegen möchte stehe ich vor der Qual der Wahl, was ich genau nehmen soll. Genau so war es auch bei der Nikon D300. Immerhin weiß man schon bevor mich sich entschieden hat, dass einen auf jeden Fall etwas tolles erwartet.

D300 und IchIch habe mich für die Nikon D300 entschieden. Die Entscheidung viel mir nicht ganz leicht. Es waren anfangs mehrere Modelle in meiner engeren Auswahl. Alle Modelle waren aber Nikon DSLR Kameras. Der Grund dafür ist einfach: Ich habe die Möglichkeit andere Nikon Objektive und Nikon Zubehör zu verwenden, es wäre deshalb doof gewesen mir eine Canon z.B. anzuschaffen.
Als sich mir die Frage stellte welches Nikon Modell es werden sollte, war mir klar, dass ich entweder jetzt eine “Consumer” Kamera kaufen würde, die ich dann irgendwann in ferner Zukunft wieder durch eine neue ersetzten würde oder gleiche eine “etwas” professioneller Kamera. Da ich einiges zusammengespart hatte und ich wir immer zum Besten tendierte, wurde es die Nikon D300 Digitale Spiegelreflex Kamera. Ich bereue die Entscheidung und die damit verbundene Ausgabe kein bisschen. Die Kamera ist genial !

Ich habe mir kurzzeitig überlegt ob ich mir nicht ein D300 Kit holen soll, mit dem neuen Nikon 16-85mm Objektiv mit VR II. Aber da diese Kits doch extremst teuer sind und ich so viel geld nicht hatte, habe ich mir “nur” den Body bestellt. Ich habe den Body für ca. 1350 € bei PIXmania gekauft. Die Lieferung ging recht fix und es war alles in Ordnung mit der Nikon.

Nikon D300 DSLRAls ich den Nikon D300 Karton aus dem Pappkarton holte, konnte ich meine Freude kaum noch bremsen. Das war MEINE Nikon D300, kaum zu glauben aber wahr. Der Karton ist wie üblich in einem Gold gehalten und macht einen sehr edlen Eindruck. Auch wenn der Karton nicht so wichtig ist, letztendlich ist es alles zusammen was so einen “Auspackmoment” so besonders macht.

Der Karton ist innen in zwei Teile unterteilt. Vorne ist das ganze Zubehör wie der Nikon D300 Tragegurt, ein Nikon USB Datenkabel, die Anleitung zur Kamera, der Akku und das passende Ladegerät dazu. Im hinteren “Fach” ist die Kamera. Sie ist in Plastikfolie eingepackt.

Nikon D300 KameraDer Body ist perfekt verarbeitet, die Tasten sind genial auf der Kamera verteilt. Man kann die meisten Funktionen schnell mir etwas Übung auskosten. Das “Loch” an der Vorderseite des Kamerabodys ist mit einem Plasikdeckel verschlossen. So wir das eintreten von Staub und somit verschmutzen des Sensorchips vermieden. Wo ich schon beim Thema “Staub” bin, ich empfehle Jedem die Kamera immer mit dem Objektiv Bajonettverschluss nach unten zu halten wenn Ihr das Objektiv montiert bzw. wechselt.
Nikon D300 BodySo müsst ihr keine Angst haben, dass Staub auf den Sensor fällt. Grundsätzlich würde ich nicht ständig die Objektive wechseln. Jedes Mal wechseln steigt die Gefahr, dass doch mal Staub in das Kamerainnere dringt. Außerdem tut unendliches Geschwechsle dem Bajonettverschluss der Kamera nicht unbedingt gut.

Der Nikon D300 Body liegt toll in der Hand und hat meiner Meinung nach ein gutes Gewicht, nicht zu schwer aber auch nicht zu leicht. Er macht einen sehr robusten Eindruck und sieht einfach toll aus. Ich weiß, letztendlich zählt nicht das Aussehen sondern die Bilder die die Kamera macht aber trotzdem finde ich hat Nikon das schönste Design und die beste Anordnung / Verteilung der Knöpfe und Einstellrädchen. Einfach toll durchdacht, ein Bekannter hat eine Canon 400D, die gefällt mir von Aufbau her garnicht. Ich weiß kann man schlecht vergleichen Canon 400D und die Nikon D300, aber verglichen z.B. mit der Nikon D40x … aber gut, das ist ja wie immer auch Geschmachssache und über Geschmack lässt sich ja bekanntlich nicht streiten.

Nikon D300Zurück zur D300. Als Objektiv verwende ich hauptsächlich ein geliehenes Nikon Objektiv mit der Brennweite 28-70. Das Objektiv hat keinen Bildstabilisator ist mit durchgehen 2,8 allerdings super lichtstart. Umgerechnet auf Kleinbild (mit dem Faktor 1,5) hat das Objektiv also eine Brennweite von 42-105mm, es ist also nicht wirklich weitwiklig, was mir manchmal zum Verhängnis wird bei Aufnahmen von Gebäuden z.B. da muss ich dann eben etwas weiter laufen.

Seit der Nikon D200 soll sich der Autofokus bedeutend verbessert haben. Ich habe die beiden Nikon Kameras bisher noch nicht genau verglichen, das kommt aber noch.

Nikon D300 Live ViewEine weitere neue Funktion der Nikon D300 ist das sogenannte “Live View”. Geht man am linken Einstellrad wo auch die Aufnahmeart (Einzelbilder, Serien- aufnahmen, Spiegel-vorausösung und Selbst-auslöser) eingestellt wird auf “Lv” und hat im Menü unter “Live View” “Freihand” eingestellt, dann passiert erstmal nicht. Drückt man einmal den Auslöser, klappt der Spiegel hoch und das Bild was die Kamera sieht erscheint auf dem super scharfen 3″ Display der Nikon. Autofokus ist während man das Bild auf dem Display sieht natürlich nicht möglich. Drückt man nun den Auslöser erneut, klappt der Spiegel kurz runter, die Kamera stellt scharf, löst aus und das Bild ist gemacht. Für das nächste Bild muss man wieder zuerst einmal den Auslöser betätigen dann erscheint das Bild wieder auf dem Monitor.
Nikon D300 DSLRVon Vorteil ist diese Funktion z.B. wenn man mal Bodennahe Fotos machen möchte / muss. Mann muss sich dafür dann nicht flach auf den Boden legen und das Gesicht in den Dreck drücken sondern macht einfach Live-View an, kontrolliert den Bildauschnitt und löst aus. Andere Situation wäre wenn man z.B. über eine Menschenmengen drüber fotografieren möchte. Man kann den Bildausschnitt kontrollieren, während man ohne Live View nur grob in die richtige Richtung halten kann.

Neben dem Live View Modus kann man am linken Einstellrad auch “CL” und “CH” einstellen. CL steht für “kontinuierlich langsam” und CH für “kontinuierlich schnell”. Die Bildrate pro Sekunden kann man für “CL” einstellen, zwischen 2 und 5 Bildern pro Sekunde. Auf CH hat liegt man bei sechs Bildern pro Sekunde. Meiner Meinung nach ist das schon ganz schön schnell und eigentlich für jede Situation ausreichend. Würde man mit dem MB-D10 Funktionshandgriff von Nikon arbeiten käme man auf eine maximale Bildrate von 8 Bildern /s.

Nikon D300 Kamera vorne / hinten

Die genauen Funktionen und Feautes der Nikon D300 kann man schon schön tabellarisch zusammengefasst bei Nikon.de lesen.

Weitere Erfahrungen und Bilder die ich gemacht habe werden in noch folgenden Artikeln noch folgen ;) . Aber zusammenfassend kann ich sagen, dass ich einfach nur absolut begeister bin von der Nikon D300 und deren Funktionen.

Ein Tip am Schluss noch, wenn ihr im Menü der D300 einstellt das bei kontinuierlichem Scharfstellen die Schärfe und nicht das Auslösen priorität hat, werden die Bilder ein ganzes Stück schärfer, da die Kamera meist nur einen Bruchteil länger gebraucht hätte um das Bilder richtig scharf zustellen und auf diese Art und Weise lässt man der Nikon diesen Augenblick und wird dann mit einem scharfen Bild belohnt.

Wie immer die Fragen an Euch, was haltet ihr von der Nikon D300, von Nikon allgemein und was benutzt ihr zum Ablichten Eurer Fotos ? Und wie siehts aus kommt der Artikel auch bei anderen Fotoblogs an. Mal schaun.

Sebastian …

Nikon D300 + SB-900 Blitz

Nikon D300 mit Nikon SB-900 Blitzgerät.

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Kommentare von Lesern

[...] Aug.08, 2008 in Fotografie Wie ich in einem meiner Artikel bereits schrieb, habe ich mir die Nikon D300 DSLR zugelegt. Ein Spitzenkamera und doch gibt es noch Zubehör mit dem man viel an der Qualität [...]

hey glückwunsch zur d300! ist schon ein sehr edles stück…
hab auch mit ihr geliebäugelt…bis ich den preis gesehen habe xD
nun ist es die sony a 700 geworden mit dem sony 16-105mm als immer-drauf für den anfang.

hast du eigentlich einen pol- und uv-/schutz-filter? falls du diese beiden filter noch nicht hast, kann ich sie dir nur wärmstens empfehlen! der polfilter beseitigt etwas den dunst und erhöht den kontrast (man sieht z.b. die wolken besser bzw. es gibt weniger weiß ausgefressene himmel) – der uv-filter hat bei dslr keine wirkung mehr, sondern dient einfach nur zum schutz der ersten objektiv-linse vor kratzern und staub (beide filter auf einmal lieber nicht anwenden, weil es sonst bei weitwinkel zu vignettierung kommen kann und die bildqualität verschlechtert wird [jede luft-glas-fläche vermindert die qualität!]). am besten zahlt man lieber etwas mehr und kauft sich slim-line-filter – die sind schmäler und verursachen somit keine vignettierung. gute filter-marken sind z.b. hoya, b + w und soligor.
beim pol-filter ist noch zu beachten, dass man einen zirkluaren und keinen bipolaren nimmt bzw. die zirkluaren sind einfach besser als die bipolaren.

wünsche dir noch viel spaß mit der kamera!!!

mfg, alex (savy-alex) =)

cool echt, wusste garnicht, dass du auch so ein kleiner fotograf bist hehe … die sony alpha ist sicher auch top ! und 16-105mm is ja ein super allrounder …
ich habe zur zeit nen sky filter drauf. uv filter wäre aber besser zum schutz, da der sky filter das ergebnis noch leicht verfältschs. polfilter habe ich noch keinen, kommt aber sicher noch :) .
thx für dein kommentar ;) .

Sebastian …

Wie zufrieden seit ihr eigentlich mit der Fotoqualität bei Langzeitbelichtungen?

Gruß
Martin

Hallo Sebastian, wo sind deine Tipps/Fotos 2010?

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