Light painting mit Wunderkerzen
Netter Effekt oder … “Light Painting” nennt sich das ganze. Man malt mit Licht. In diesem Fall haben wir eine lange Wunderkerze (Brenndauer ca. 3 Minuten) als Lichtquelle genommen. Einer hat sich hingestellt, der andere ihn möglichst Körpernah mit der Wunderkerze umfahren. Dabei muss man etwas auf die Kleidung aufpassen …
Das ganze wurde dann von einem Stativ aufgenommen. Zum Einsatz kam die Nikon D200. Die Blende wurde geöffnet, ich habe meinen Cousin mit der Wunderkerze umfahren und die Blende wurde wieder geschlossen. Eigentlich ganz einfach, kommt aber super raus wie ich finde.
Sowas funktioniert natürlich auf mit einer Taschenlampe oder einem Feuerzeug oder sonst einer Lichtquelle. Es ist nur wichtig, dass die Lichtquelle nicht zu sehr das Licht streut, da man sonst die Umgebung zu sehr aufhellt und dann ist der Kontrast nicht mehr so schön und es kommt nicht mehr so toll rüber.
Zahlen oder Buchstaben zu schreiben ist sehr schwer. Da man es aus der eigenen Sicht in die Luft schreibt, die Kamera aber von vorne das Foto aufnimmt, muss man eigentlich spiegelverkehrt schreiben. Leider sehen dann die Buchstaben oder Zahlen oft mehr wie Hyroglyphen aus als wie Buchstaben. Deshalb kann man sich eines einfachen Tricks bedienen: Spiegeln des Fotos. Man schreibt also ganz normal, macht das Bild und Spiegelt es dann im Computer vertikal. So auch in dem oberen Foto (2008) geschehen.
Weitere Light paintings bzw. Light drawings.
Was haltet ihr von den Fotos ? Habt ihr selber schonmal sowas gemacht ?
Sebastian …















Ich finde diese Fotos echt genial. Vorallem war die Idee mit den Wunderkerzen echt gut, da dann noch so “spritzer” zur Seite weg gehen, die dem ganzen nochmal eine gewisse Schönheit verleihen. Auch der leicht angeleuchtete Boden und die Umgebung sieht toll aus, mit diesem diffusen Licht.
Wir müssen das ganze auch nochmal mit einer Taschenlampe machen, da man taschenlampen kurz ausmachen kann und somit “den stift abheben” kann, wie beim malen oder schreiben.
Leon…