Ich hatte bereits über den Tamrac Expedition 5 Fotorucksack geschrieben. Ein Nachteil den ich in dem Artikel nannte, war dass man recht lange braucht um die Foto- oder Videokamera aus dem Rucksack zu holen und den Rucksack dann wieder zu zumachen.

Genau da kommt der SlingShot daher. Dieser ist nur mit einem Gurt ausgestattet und wird diagonal über den Oberkörper geführt. Der SlingShot sitzt damit sehr stabil und sicher, wem dies noch nicht sicher genug ist, der hat noch einen gut gepolsterten Beckengurt zur Verfügung.

Der Lowepro SlingShot 300 AW Fotorucksack besitzt an der Vorderseite ein relativ flaches Fach. Man kann dort gut Stiffte, Akkus, Batterien, Speicherkarten oder Filter z.B. verstauen. An der Oberseite ist ein sehr tiefes und groß volumiges Fach vorhanden. Ich verstaue dort immer sämmtliche Ladegeräte und Kabel. Sehr praktisch wie ich finde, so hat man diese platzverbrauchenden Dinge nicht im Rucksackinneren wo sie nur stören würden.

Kommen wir zum Hauptfach, also zum eigentlichen Rucksack. Wie bei den meisten Fotorucksäcken kann man den großen Innenraum des Lowepro SlingShot 300 AW Fotorucksack mit Klettverschlusstrennwänden so einteilen wie man es braucht. Dadurch wird Verrutschen und Herrumschleudern der kostbaren Fracht verhindert.

Im Inneren hat man genug platz für mehrere Standartobjektive, Blitzgeräte oder sonstiges Kamerazubehört. Aber so viel steht fest, der Lowepro SlingShot 300 AW ist wirklich enorm geräumig.
Ich bin zur Zeit nicht zu Hause und habe natürlich einiges zum Arbeiten dabei. Ich habe jetzt folgende Dinge in den SLingShot 300 bekommen: Nikon D300, Nikon SB-900, Sony Videokamera, ein Teleobjektiv, acht MiniDV Bänder, mehrere Akkus und Batterien, Handy, Mulitmediaplayer, vier Ladegeräte und noch drei Video- und Componentkabel. Ist sehr beeindruckend finde ich.

Natürlich hat der Rucksack wenn man ihn tatsächlich so voll packt auch ein ganz schönes Geswicht und da wären wir bei einem kleinen Nachteil der SlingShot 300. Trägt man den Rucksack so voll gepackt auf dem Rücken fängt die rechte Schulter relativ schnell an zu schmerzen, da dort doch recht viel Gewicht drauf lastet. Da hätten wir jetzt wieder den Vorteil eines herkömmlichen Fotorucksacks. Man muss aber dazu sagen, dass man erstens normal nicht so viel Zeug mitschleppt und zweitens wird es duch den Beckengurt noch etwas besser. Aber der Rucksack is bei so schwerem Gewicht natürlich klar im Vorteil. Bepackt man den SlingShot dagegen “normal” ist auch dieser sehr bequem und “lässig” zu tragen.

Um nochmal den großen Vorteil des Lowepro SlingShot 300 AW Fotorucksack aufzugreifen, möchte man schnell ein Foto machen, dreht man den Rucksack einfach nach Vorne. Er ist dann vor dem Bauch und man kann direkt an den Reißverschluss unter dem dann wiederrum direkt die Kamera sitzt. Man dreht den Rucksack also nach vorne, macht den Reißverschluss auf, nimmt die Kamera raus und macht ruck zuck das Bild. Man kann sich sogar mit den Ellebogen auf den Rucksack vor einem aufstützen, so ist es leichter die Kamera schön ruhig zu halten.
Ist das Foto oder Szene dann geschossen, kann man die Kamera einfach wieder in den SlingShot packen und diesen wieder auf den Rücken drehen. Wirklich ein tolles System mit dem ich sehr gerne “arbeite”.

Die SlingShots gibt es in verschiedenen Größen,von SlingShot 100 über SlingShot 200 bis zum größten dem SlingShot 300. Je nach dem was man transportieren möchte kann man sich so die richtige Größe aussuchen. Wer z.B. “nur” eine DSLR Kamera und insgesamt zwei Objektive und vielleicht noch einen Akku hat für den wäre der SlingShot 300 total übertrieben und man würde immer das große Ding mitschleppen obwohl man es garnicht braucht.

Was haltet Ihr von den SlingShots ? Und was benutzt ihr um eure Kameras sicher zu transportiren und mitzunehmen ? Meldet Euch doch mal zu Wort ;) .

Sebastian …

ps: Ich bin wie schon gesagt momentan nicht zu Hause, deshalb sind z.Z. noch keine Bilder im Artikel, diese folgen dann spätestens nächste Woche ;) .

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